BAD WALDSEE – Im Wohnpark am Schloss gibt es einen Corona-Fall: Eine Mitar­bei­te­rin ist positiv auf Covid-19 getes­tet. Eine Überprü­fung mit dem Ordnungs­amt hat ergeben, dass niemand im Wohnpark im fragli­chen Zeitraum engen Kontakt mit der Mitar­bei­te­rin hatte. Dennoch werden das gesam­te Wohnpark­team  und die Bewoh­ner­schaft getes­tet.

„Bis jetzt zeigt niemand Sympto­me – das macht mich optimis­tisch, dass sich das Virus nicht im Wohnpark verbrei­tet hat“, sagt Heidi Schrei­ber. Die Leite­rin des Wohnparks am Schloss hatte sofort nach dem positi­ven Bescheid Kontakt mit dem Gesund­heits­amt aufge­nom­men und war von dort ans Ordnungs­amt der Stadt verwie­sen worden. Das Ordnungs­amt hat nach einge­hen­der Prüfung niemand aus Beleg­schaft und Bewoh­ner­schaft in die Kontakt­ka­te­go­rie eins eigeord­net – Kontakt­ka­te­go­rie eins bedeu­tet laut Robert-Koch-Insti­tut „höheres Infek­ti­ons­ri­si­ko“. Dennoch werden alle Mitar­bei­ten­den sowie alle Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner jetzt getes­tet.

Die betrof­fe­ne Mitar­bei­ten­de hat am 14. Oktober ein positi­ves Testergeb­nis erhal­ten – sie hatte eigent­lich gar keine corona-typischen Sympto­me, sich aber nach Rücken­schmer­zen vorsorg­lich einem Test unter­zo­gen. „Wir sind froh, dass unsere Mitar­bei­ten­den so verant­wor­tungs­voll mit dem Thema umgehen, dass sie beim leich­tes­ten Anzei­chen Vorsicht walten und sich testen lassen“, sagt Heidi Schrei­ber.

Das Team des Wohnparks ist auf diese Situa­ti­on vorbe­rei­tet. Alle Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner und deren Angehö­ri­ge wurden infor­miert. „Wir haben sehr positi­ve Rückmel­dun­gen und viel Unter­stüt­zung bekom­men“, sagt Heidi Schrei­ber. „Das ist für mich und mein Team in dieser Situa­ti­on sehr wertvoll.“

„Mein Dank geht an das Ordnungs­amt für die Unter­stüt­zung“, sagt Matthi­as Ruf, Vorstand der St. Elisa­beth-Stiftung, die Träge­rin des Wohnparks am Schloss ist. „Meine beson­de­re Anerken­nung gilt außer­dem den Mitar­bei­ten­den im Wohnpark, die mit Bedacht und Umsicht mit der Situa­ti­on umgehen.“