MÜNCHEN/WOLFSBURG (dpa) — Nach neun Monaten Zwangs­pau­se wird in der Deutschen Eisho­ckey Liga wieder gespielt. Das erste Wochen­en­de ging weitge­hend ohne Überra­schun­gen über die Bühne. Die Spieler sind froh, endlich wieder spielen zu können.

Die Deutsche Eisho­ckey Liga hat sich schnell mit den ungewohn­ten Umstän­den in der neuen Saison arran­giert. Am Wochen­en­de waren kaum noch Irrita­tio­nen über ein anderes Spiel ohne Zuschau­er und weniger Emotio­nen zu hören.

«Wir sind alle unglaub­lich froh, dass es jetzt doch losgeht. Es war eine schwie­ri­ge Zeit», sagte Olympia-Silber­me­dail­len­ge­win­ner Yannic Seiden­berg vom EHC Red Bull München nach dem hart erkämpf­ten 3:2‑Derbysieg (2:1, 1:1, 0:0) am Sonntag gegen die Augsburg Panther. Nach der im März ohne Meister­kür abgebro­che­nen vergan­ge­nen Saison hatte die Liga notge­drun­gen neun Monate lang pausiert.

Auch ohne die Fanku­lis­se im sonst stets emoti­ons­ge­la­de­nen bayeri­schen Derby tat sich der Titel­fa­vo­rit zum Auftakt der ungewöhn­li­chen und verkürz­ten DEL-Saison schwer. «Man sieht es uns jetzt nicht großar­tig an, dass wir nicht so viel Trainings­la­ger und so ein Gedöns hatten. W