WANGEN — Der Bau eines Wohnge­bäu­des durch die Bürger­stif­tung Wangen im Allgäu rückt immer näher. Der Vorsit­zen­de der Stiftung, Volker Leberer, und der Leiter des Amts für Baurecht und Liegen­schaf­ten, Armin Bauser, haben am Montag den Grund­stücks­kauf durch die Bürger­stif­tung von der Stadt Wangen bei Notar Roland Wackler besie­gelt.

Das 1100 Quadrat­me­ter große Grund­stück liegt Am Klöster­le. Bis in die 1990er Jahre stand an dieser Stelle ein Bauern­hof. Seither wird das Gelän­de als provi­so­ri­scher Parkplatz genutzt. Mit dem Verkauf an die Bürger­stif­tung kann dort nun ein Wohnhaus insbe­son­de­re für ältere, allein­ste­hen­de Menschen entste­hen, die sich auf dem norma­len Mietwoh­nungs­markt schwer tun, eine Bleibe zu finden. Vorge­se­hen ist, 15 kleine, senio­ren­ge­rech­te Wohnun­gen zu bauen. Im Gebäu­de soll es auch einen Gymnas­tik­raum geben, der insbe­son­de­re durch die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner genutzt werden soll.

Nach dem Willen der Bürger­stif­tung Wangen im Allgäu soll das Gebäu­de in Holzbau­wei­se entste­hen. Für die Planung wurde mit dem Büro Flori­an Nagler Archi­tek­ten aus München ein auf diesem Gebiet erfah­re­nes Team beauf­tragt. Flori­an Angler ist dersel­be Archi­tekt, der auch die neue Reithal­le im Süden der Stadt bauen soll. Ziel für die Fertig­stel­lung des Gebäu­des ist 2024 zur Landes­gar­ten­schau.

Das Grund­stück und das Gebäu­de finan­ziert die Bürger­stif­tung Wangen im Allgäu komplett aus eigenem Vermö­gen. Das Haus dient nicht nur dem mildtä­ti­gen Stiftungs­zweck, sondern auch der Siche­rung des Kapitals. Denn die Geschich­te der Wange­ner Stiftun­gen habe gelehrt, dass jene überleb­ten, die Immobi­li­en besit­zen, sagte Oberbür­ger­meis­ter Micha­el Lang, der kraft Amtes dem Stiftungs­vor­stand angehört, in der entschei­den­den Sitzung des Gremi­ums.