RAVENSBURG — Ein Auftakt nach Maß ist den Junio­ren des EV Ravens­burg in der Deutschen Nachwuchs­li­ga Divisi­on III gelun­gen. Vom Doppel­spiel­wo­chen­en­de beim Mannhei­mer ERC brach­ten sie sechs Punkte mit nach Hause. Das erste Spiel entschied der EVR nach zunächst ausge­gli­che­nem Verlauf mit 6:3 für sich. In der zweiten Partie lag der EVR von Anfang an vorne und kam zu einem letzt­lich klaren 6:1‑Erfolg.

Den Start ins Wochen­en­de hatte sich Trainer Jan Benda aller­dings sicher ganz anders vorge­stellt. Bereits nach 55 Sekun­den führte im ersten Spiel der MERC. Nach gut vier Minuten stand es 2:0. Vorher­sa­gen, dass sich der EVR in dieser Saison schwe­rer tun würde als in der vergan­ge­nen Spiel­zeit, schie­nen sich zu bewahr­hei­ten. Schon eine Minute nach dem 2:0 markier­te aller­dings Lukas Oks auf Vorla­ge von Robin Prätz den Anschluss­tref­fer. Und schon in der 9. Minute legte Oks für Vertei­di­ger Linus Wurst­horn zum Ausgleich auf.

Nun bekam der EVR das Spiel in den Griff. Marcel Mezler in der 11. Minute und Richard Seba auf Vorar­beit von Wurst­horn in der 15. Minute sorgten für ein 2:4. Mannheim kam nochmals dran, doch Seba erhöh­te zwei Minute vor der Pausen­si­re­ne auf 3:5. Im torlo­sen zweiten Abschnitt schien es, als hätten beide Teams ihr Pulver bereits verschos­sen. Im Schluss­drit­tel stell­te Seba mit seinem dritten Treffer auf 3:6. Das vierte Tor des MERC in der Schluss­mi­nu­te kam zu spät, um das Spiel noch zu drehen. Mit nur sechs Straf­mi­nu­ten auf beiden Seiten verlief die Partie bemer­kens­wert fair.

Das sollte sich andern­tags ändern. 84 Straf­mi­nu­ten standen am Ende auf Bogen, 40 für Mannheim und 44 für den EVR. Das war Ausfluss einer Faust­kampf­ein­la­ge in der 36. Minute, als der EVR schon 4:1 führte. Obwohl ein Ravens­bur­ger mehr auf die Straf­bank wander­te, schoss Richard Seba in Unter­zahl das 1:5, womit das Spiel gelau­fen war. Im ersten Drittel hatte Marcel Mezler schon nach 55 Sekun­den die Führung erzielt. Andre­as Wiesler legte nur eine Minute später zum 0:2 nach. Den Anschluss­tref­fer der Mannhei­mer in der 4. Minute beant­wor­te­te Mezler in der 7. Minute mit dem 1:3. Robin Böhm erziel­te in der 16. Minute das 1:4.

Außer des Treffers von Seba und zahlrei­cher Straf­zei­ten passier­te im Mittel­drit­tel nichts Zählba­res mehr. Im Schluss­ab­schnitt konnte sich in der 59. Minute auch Pablo Koidl in die Torschüt­zen­lis­te des Wochen­en­des eintra­gen.

Strafen. EVR 24 + 2 x10; MERC 20 + 2x 10

 

U 15 Bayern­li­ga: EVR – HC Lands­berg 4:5

Die U 15 des EVR ist als Aufstei­ger durch­aus bayern­li­ga­taug­lich. Das war es aber auch schon an Erfreu­li­chem aus Ravens­bur­ger Sicht am Ende eines sehr guten und packen­den Spiels. Der EVR hätte die Partie durch­aus gewin­nen können, ließ sich aber in der Schluss­pha­se von den für diese Alters­klas­se bemer­kens­wert abgeklärt spielen­den River­kings vom Lech noch die Butter vom Brot nehmen.

Ravens­burg war in der 7. Minute durch Arthur Kreider in Führung gegan­gen. Den Ausgleich der Lands­ber­ger in der 29. Minute beant­wor­te­te erneut der Kapitän in der 37.Minute mit der erneu­ten Führung. Zwei Drittel lang spiel­ten beide Teams sehr diszpli­niert und konzen­triert in der Defen­si­ve, bevor es in einen prickeln­den Schluss­ab­schnitt ging. Der EVR erhöh­te zunächst durch einen Schlag­schuss von in Überzahl von der blauen Linie durch Alexan­der Nidens in der 45. Minute auf 3:1. In der Eupho­rie über den Treffer wurde jedoch die Abwehr­ar­beit vernach­läs­sigt, was Lands­berg sofort mit dem Anschluss­tref­fer bestraf­te. Das Spiel entwi­ckel­te sich immer kampf­be­ton­ter. Der EVR erzwang förmlich das 4:2 in der 49. Minute durch Lars Schulz. Zusehends aber kam wieder Lands­berg ins Spiel. In der 55. Minute fiel der Anschluss­tref­fer. Nun kämpf­ten die River­kings und kamen schon in der 57. Minute zum Ausgleich. Der EVR leiste­te sich in der Folge die eine Straf­zeit zu viel, die Lands­berg zwei Minuten vor dem Ende zum 5:4 nutzte.
Strafen: EVR 16; Lands­berg 20 + 2x10

 

U 13 Bayern­li­ga: EV Füssen – EVR 4:3

Kein Glück hatten die EVR-.Knab en bei der knappen Nieder­la­ge in Füssen. Dabei war der Mannschaft mit dem 0:1 nach nur 48 Sekun­den ein Start nach Maß gelun­gen. In der 8. Spiel­mi­nu­te hieß es gar 0:2. Füssen gelang nur eine Minute später der Anschluss­tref­fer. Knack­punkt des Spiels war die Schluss­pha­se des ersten Drittels. Zwei Minuten vor dem Ende glichen die Hausher­ren aus, neun Sekun­den vor der ersten Pausen­si­re­ne gingen sie 3:2 in Führung. Unglück­lich aus EVR-Sicht auch der zweite Abschnitt. Es fiel nur ein Treffer, der für Füssen und ausge­rech­net in Unter­zahl. Ravens­burg kam in der 51. Minute zum Anschluss, schaff­te aber den Ausgleich nicht mehr.

Torschüt­zen EVR: Ilja Katju­schen­ko (2); Noel Naimil­ler
Strafen: Füssen 4, EVR 8