Riedlin­gen — Zwei Menschen wurden am Montag bei einem Unfall am Rande des Flugplat­zes Riedlin­gen verletzt.

Am Vormit­tag war ein Flugleh­rer mit seinem Flugschü­ler dabei, Starts und Landun­gen zu üben. Nach einem Start hatten die Beiden im Steig­flug in etwa 30 Metern Höhe Proble­me mit dem Motor, schil­der­ten sie später der Polizei. Deshalb entschlos­sen sie sich gegen 11.30 Uhr zu einer Sicher­heits­lan­dung. Doch streif­ten sie mit einer Tragflä­che einen Baum. Aus einer Höhe von mehre­ren Metern sei der Ultra­leicht­flie­ger danach zu Boden gestürzt, berich­tet die Polizei. Der 62-Jähri­ge Flugschü­ler erlitt schwe­re Verlet­zun­gen, der Flugleh­rer leich­te Verlet­zun­gen. Beide brach­te der Rettungs­dienst in Kranken­häu­ser.

Die Krimi­nal­po­li­zei ermit­telt jetzt, wie es zu diesem Unfall kommen konnte. Die Staats­an­walt­schaft beauf­trag­te einen Gutach­ter, die Ermitt­lun­gen zu unter­stüt­zen. Dazu wurde das Flugzeug beschlag­nahmt.