OCHSENHAUSEN — Es hat nicht gereicht zum großen Pokal-Coup. Zwar kämpf­ten sich die TTF Liebherr Ochsen­hau­sen am Samstag in der Neu-Ulmer Ratio­pharm-Arena gegen starke Bergneu­städ­ter ins Finale des Final Four-Turniers, doch beim Endspiel musste man Champions-League-Gewin­ner Düssel­dorf zu einem 3:1‑Erfolg gratu­lie­ren, der auch deswe­gen möglich wurde, weil Hugo Caldera­no nicht seinen aller­bes­ten Tag erwischt hatte.

Caldera­no, der gegen Kristi­an Karls­son nach anfäng­lich erdrü­cken­der Dominanz den Faden verlor und ein frühes und letzt­lich wohl spiel­ent­schei­den­des Break der Rhein­län­der zulas­sen musste, verlor später auch gegen Timo Boll – eine unglück­li­che Nieder­la­ge, weil der Brasi­lia­ner in den Sätzen zwei bis vier absolut auf Augen­hö­he war, die alle in der Verlän­ge­rung entschie­den wurden. Zuvor hatte Simon Gauzy mit seinem knappen Sieg über Anton Källberg – für den Schwe­den erst die zweite Nieder­la­ge im wettbe­werbs­über­grei­fend 28. Saison­spiel (!) – sein Team nochmals hoffen lassen. Überhaupt war Gauzy in der Ratio­pharm-Arena ganz eindeu­tig der überra­gen­de Ochsen­hau­ser. Gegen Kanak Jha, der beim Final Four ohne Sieg blieb, hatte Boll für das zwischen­zeit­li­che 2:0 des Rekord­meis­ters gesorgt.

Für die Oberschwa­ben war es wettbe­werbs­über­grei­fend das sechs­te Finale in Folge. Um 18.16 Uhr war aller­dings der große Traum von Gauzy und Kolle­gen ausge­träumt, den Pokal­sieg von 2019, dem Jahr, in