Bund und Länder wollen wegen der Corona-Krise Veran­stal­tun­gen, die der Unter­hal­tung und der Freizeit dienen, im Novem­ber deutsch­land­weit weitge­hend unter­sa­gen. Die Regelung betref­fe auch den Freizeit- und Amateur­sport­be­trieb, Indivi­du­al­sport soll ausge­nom­men werden.

«Grund­sätz­lich ist festzu­hal­ten, dass der Schutz der Bevöl­ke­rung an erster Stelle steht. Dennoch müssen wir konsta­tie­ren, dass der Sport in BW zur Gesund­heit und Gesund­erhal­tung — auch in der Corona­zeit — beiträgt», sagte ein Verbands­spre­cher der Deutschen Presse-Agentur. «Das verant­wor­tungs­vol­le Handeln der Fachver­bän­de und der Sport­ver­ei­ne in den letzten Monaten hat gezeigt, dass mit ausge­ar­bei­te­ten Schutz- und Hygie­nekon­zep­ten der Sport im Land kein Infek­ti­ons­herd sei.

Die Schlie­ßung sei ein großer Einschnitt für die Sport­le­rin­nen und Sport­ler sowie für die vielen Ehren­amt­li­chen im Land, die gerade wieder in einer neuen Routi­ne angekom­men sind, hieß es. «Für die Sport­ver­ei­ne hätte ein zweiter Lockdown zudem finan­zi­ell schwer­wie­gen­de Folgen», sagte der Sprecher.