RAVENSBURG — Lokal­ty­pi­scher Hopfen und Kletter­ro­sen besie­deln das neue Schalt­werk der TWS Netz GmbH in der Ravens­bur­ger Weststadt.

Dort hatte der örtli­che Netzbe­trei­ber im vergan­ge­nen Jahr rund 1,5 Millio­nen Euro in die neue Einrich­tung inves­tiert und damit die Versor­gung der westli­chen Ortstei­le Ravens­burgs fit für die Zukunft gemacht. Nicht nur die Schalt­tech­nik ist inzwi­schen in Betrieb, auch die optischen und ökolo­gi­schen Akzen­te überzeu­gen durch­weg: Ein profes­sio­nel­les Rankgit­ter, das zuneh­mend besie­delt wird, umgibt das Gebäu­de. „Für uns zählt auch der ökolo­gi­sche Aspekt. Haben die Pflan­zen sich erst einmal hochge­ar­bei­tet, bietet unser Schalt­werk dank der spezi­el­len Einhau­sung auch Vögeln und Kleinst­le­be­we­sen einen wertvol­len Lebens­raum“, erklärt Helmut Hertle, Geschäfts­füh­rer der TWS Netz. Das sei dem Unter­neh­men neben der Versor­gungs­si­cher­heit enorm wichtig. Für gesicher­te Lebens­be­din­gun­gen der Pflan­zen sorgt in trocke­nen Perioden ein Bewäs­se­rungs­sys­tem.

Mit dem Bau des Schalt­werks hatte die TWS Netz neben den Trans­for­ma­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten auch die Leistung der neuen Anlage gut verdop­pelt, zusätz­lich hält der Netzbe­trei­ber weite­re Ausbau­ka­pa­zi­tä­ten vor – denn Ravens­burg wächst. „Die Zukunft von Energie­ver­sor­gung und Mobili­tät liegt bei den erneu­er­ba­ren Ressour­cen hier in der Region – dafür rüsten wir unser Strom­netz jetzt aus“, infor­miert Helmut Hertle. Nachhal­tig­keit passie­re im Großen wie im Kleinen.