BAD WALDSEE — Die Planungs­leis­tun­gen für den von Bund und Land geför­der­ten Breit­band­aus­bau wurden Anfang Septem­ber an das Planungs­bü­ro Geo Data GmbH aus Westhau­sen verge­ben. Die Unter­zeich­nung des Ingenieurs­ver­tra­ges für die erfor­der­li­chen Leistun­gen erfolg­te in der Geschäfts­stel­le des Zweck­ver­ban­des Breit­band­ver­sor­gung im Landkreis Ravens­burg in Altshausen. 

Im Zuge dieses Ausbaus sollen das Markt­ver­sa­gen der priva­ten Netzbe­trei­ber ausge­gli­chen und die sogenann­ten „weißen Flecken“ ans Glasfa­ser­netz angeschlos­sen werden. Der Förder­mit­tel­ge­ber definiert Haushal­te als weißen Fleck, welche aktuell mit einer Download­ge­schwin­dig­keit von unter 30 Mbit/s versorgt sind. Davon betrof­fen sind neben vielzäh­li­gen unter­ver­sorg­ten Gewer­be­trei­ben­den auch über 1.200 Privat­haus­hal­te, welche nun einen Glasfa­ser­an­schluss erhal­ten sollen. Im Rahmen eines Upgrades der Förder­be­din­gun­gen könnte sich das Ausbau­vo­lu­men sogar noch vergrö­ßern. Die Gesamt­kos­ten für diesen Ausbau belau­fen sich auf rund 25 Millio­nen Euro, wovon Zuschüs­se von bis zu 90 Prozent (50 Prozent Bund, 40 Prozent Land) generiert werden können. Der Eigen­an­teil der Stadt liegt bei rund 10 Prozent.

Um ein siche­res und funkti­ons