REGION — Nicht immer golden, aber warm wie nie zuvor. Zeitwei­lig lagen die Tempe­ra­tu­ren bis zu 15 Grad über der statis­ti­schen Norm. Frost oder Schnee waren überhaupt kein Thema, noch nicht mal Reif oder Bodenfrost.

Auf einen feucht-kühlen Beginn folgten zwischen dem 03. und 06. unter dem Einfluss von  Hoch “Timeo” ein paar angenehm laue und schöne Tage. Nach einer wechsel­haf­ten und etwas kühle­ren, jedoch keines­wegs kalten Phase stell­te sich in der zweiten Monats­hälf­te eine spätsom­mer­li­che Witte­rung ein. Kurzzei­tig unter­bro­chen von einem Regen­tief herrsch­te häufig golde­nes Oktober­wet­ter mit Tempe­ra­tu­ren wie norma­ler­wei­se um diese Zeit in Spani­en, Griechen­land oder der Türkei.

Die Nächte waren recht mild und tagsüber kletter­te das Queck­sil­ber verbrei­tet über die 20-Grad-Marke, wobei zwischen dem 16. und 18. sowie am letzten Oktober­wo­chen­en­de gebiets­wei­se nochmals Sommer­ta­ge verzeich­net wurden. Vor allem im föhnan­ge­hauch­ten Allgäu, im mittle­ren Schus­sen­be­cken von Baindt über Weingar­ten und Ravens­burg bis nach Oberzell, aber auch in der Umgebung von Biber­ach waren es örtlich sogar 26 oder knapp 27 Grad (Maier­hö­fen: 26,7°C am 29.). Selbst in Winter­lin­gen ging