«In dieser Woche hatten wir eigent­lich von der Stadt München den Hinweis, dass sie davon ausge­hen, dass die nächs­ten Spiele mit Zuschau­ern statt­fin­den dürfen. Das ist durch den gestie­ge­nen Inzidenz­wert heute wieder revidiert worden. Das ist nun mal so», wurde der Vorstands­vor­sit­zen­de des deutschen Fußball-Rekord­meis­ters von der «Bild» zitiert.

Die Stadt München hatte mitge­teilt, dass wegen der gestie­ge­nen Corona-Zahlen Fußball-Spiele in der bayeri­schen Landes­haupt­stadt mindes­tens bis zum 25. Oktober ohne Fans statt­fin­den. Beim FC Bayern betrifft dies das Pokal­spiel gegen den 1. FC Düren (15.), das Champions-League-Duell mit Atléti­co Madrid (21.) und die Bundes­li­ga-Partie gegen Eintracht Frank­furt (24.). Das nächs­te Heimspiel danach ist das gegen Werder Bremen am 21. Novem­ber. In der Bundes­li­ga zählt der FC Bayern zu den wenigen Teams, die bislang auf Zuschau­er im eigenen Stadi­on verzich­ten mussten.

«Was wir brauchen, ist eine bundes­wei­te einheit­li­che Lösung nach gewis­sen Parame­tern, die für alle gelten», forder­te Rumme­nig­ge und erläu­ter­te: «Es gibt jetzt ja eine Testpha­se. Kurio­ser­wei­se läuft die am 25. Oktober aus. Aber Bayern München hat dann nicht teilge­nom­men. Wir haben bis dahin kein Spiel vor Zuschau­ern gehabt.»

Von dem Verbot betrof­fen waren auch die Dritt­li­ga-Partien des TSV 1860 München und Türkgücü München am heuti­gen Samstag. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Insti­tut von 32,5 am Diens­tag wieder auf 42,4 gestie­gen ist, sprachen sich die Behör­den gegen die Zulas­sung von Fans aus. Dieser Wert gibt die Zahl der Infek­tio­nen pro 100 000 Einwoh­ner binnen sieben Tagen an.