BAD WALDSEE — So schnee­rei­che Tage wie die vergan­ge­nen bringen eine schöne und ruhige Stimmung in die Stadt. Aber sie bringen auch jede Menge Arbeit, denn der viele Schnee muss von den Gehwe­gen und Straßen geräumt werden.

Bereits morgens um 4 Uhr begin­nen die Kolle­gen vom städti­schen Winter­dienst mit dem Räumen und Streu­en der wichtigs­ten Straßen. „Dafür ein herzli­ches Danke­schön an die vielen fleißi­gen Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter, die unter widri­gen Wetter­um­stän­den von früh bis spät diese wichti­ge Tätig­keit für die Bürger verrich­ten“, lobt Bürger­meis­ter Matthi­as Henne den Einsatz des Städti­schen Baube­triebs­hofs und der Ortschaf­ten sowie der Straßen­meis­te­rei des Landkreises.

Nicht immer kann indivi­du­el­len Wünschen zur Schnee­räu­mung nachge­kom­men werden, dafür bittet die Stadt um Verständ­nis. Denn erst müssen die gefähr­lichs­ten und verkehrs­in­ten­sivs­ten Straßen geräumt werden, hierfür wurden die Straßen­be­rei­che in drei Katego­rien eingeteilt.

Geräumt und gestreut wird nach jewei­li­ger Kategorie 

Priori­tät 1 haben Strecken, die gefähr­lich und verkehrs­be­deu­tend sind. Priori­tät 2 haben Strecken, die gefähr­lich oder verkehrs­be­deu­tend sind. Priori­tät 3 haben Strecken, die weder gefähr­lich noch verkehrs­be­deu­tend sind, eine Räumung und Streu­ung aber zu empfeh­len ist. Für Straßen in Wohnge­bie­ten gibt es grund­sätz­lich keine gesetz­li­che Räumpflicht, sie werden aber von der Stadt nach Möglich­keit geräumt und gestreut. Es kann auch mal vorkom­men, dass bei kräfti­gen Schnee­fäl­len, wie in den vergan­ge­nen Tagen, die Räumar­bei­ten in Wohnge­bie­ten unter­bro­chen werden müssen, um die gefähr­lichs­ten Straßen wieder zu räumen.

Keine Absicht

Um Verständ­nis bittet Wolfgang Räth, der für den städti­schen Winter­dienst verant­wort­lich ist, auch dafür, dass leider hin und wieder durch die Schnee­räu­mung priva­te Zufahr­ten mit Schnee zugescho­ben werden. „Das machen wir nicht mit Absicht, in manchen Situa­tio­nen ist es einfach nicht anders möglich. Die Straße soll geräumt sein und die Schnee­mas­sen müssen ja irgend­wo hin.“ Auch Bürger­meis­ter Matthi­as Henne bittet hier um Verständ­nis, teilwei­se würden seine Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter von Anlie­gern beschimpft und belei­digt. „Dies ist vollkom­men inakzep­ta­bel und wird seitens der Stadt­ver­wal­tung auch nicht geduldet.“

Ungehin­der­te Zufahrt

Um einen reibungs­lo­sen Winter­dienst des städti­schen Baube­triebs­ho­fes zu ermög