Kress­bronn — Insge­samt sechs zum Teil Schwer­ver­letz­te sowie einen Gesamtsach­scha­den von etwa 60.000 Euro forder­te ein Verkehrs­un­fall, der sich am Mittwoch­nach­mit­tag kurz vor 15.30 Uhr auf der B 31 bei Kress­bronn ereig­net hat.

Den bishe­ri­gen Ermitt­lun­gen der Polizei zufol­ge befuhr die 68-jähri­ge mutmaß­li­che Unfall­ver­ur­sa­che­rin die B 31 von Kress­bronn kommend in Richtung Lindau und kam aus bislang nicht geklär­ten Gründen in Höhe Berg mit ihrem VW Tiguan auf die Gegen­fahr­bahn. Dort kolli­dier­te sie mit einem ordnungs­ge­mäß entge­gen­kom­men­den Audi A1, in dem sich drei Perso­nen befan­den. Ein dem Audi nachfol­gen­des und mit zwei Perso­nen besetz­tes Motor­rad konnte nicht mehr recht­zei­tig bremsen und fuhr auch in die Unfall­stel­le. Durch den Verkehrs­un­fall wurden nach bishe­ri­gen Erkennt­nis­sen die 68-Jähri­ge sowie die Mitfah­re­rin auf dem Motor­rad eher leicht, der Zweirad­len­ker sowie die drei Insas­sen des Audi schwer verletzt. Für die Versor­gung der Verletz­ten waren neben mehre­ren Rettungs­fahr­zeu­gen auch zwei Rettungs­hub­schrau­ber vor Ort im Einsatz, ebenso die Feuer­wehr. Alle drei an dem Unfall betei­lig­ten Fahrzeu­ge waren nicht mehr fahrbe­reit und mussten abgeschleppt werden.

Für die Rettungs- und Aufräum­ar­bei­ten sowie die polizei­li­che Verkehrs­un­fall­auf­nah­me musste die B 31 in beiden Richtun­gen komplett gesperrt werden, die Sperrung dauert aktuell noch an.