RAVENSBURG — Mit schwe­ren Verlet­zun­gen musste ein 59-Jähri­ger am heuti­gen Nachmit­tag gegen 13.45 Uhr nach einem Wohnungs­brand in der Königs­ber­ger­stra­ße vom Rettungs­dienst ins Kranken­haus gebracht werden.

Nach den bishe­ri­gen Erkennt­nis­sen hatte der Verletz­te ein Gefäß mit Fliesen­wachs im Backofen erwärmt, um damit anschlie­ßend den Fußbo­den zu polie­ren. Beim Öffnen des Ofens kam es aus bislang unbekann­ter Ursache zu einer Verpuf­fung, bei der sich der 59-Jähri­ge Verlet­zun­gen noch unbekann­ten Ausma­ßes zuzog. Zwei weite­re in dem Haus befind­li­che Perso­nen blieben unver­letzt. Die Freiwil­li­ge Feuer­wehr, die mit zwei Fahrzeu­gen und 23 Mann im Einsatz war, konnte das Feuer in der Küche rasch löschen und damit ein Übergrei­fen der Flammen auf andere Räume verhin­dern. Der Schaden an der Küchen­ein­rich­tung beläuft sich auf rund 20.000 Euro. Die polizei­li­chen Ermitt­lun­gen zur genau­en Brand­ur­sa­che dauern an.

Dazu die Meldung der Feuer­wehr (ck): 
Sachscha­den in unbekann­ter Höhe entstand am Diens­tag­nach­mit­tag bei einem Küchen­brand in der Oststadt. Eine Person wurde schwer­ver­letzt. Die Polizei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che aufge­nom­men.
Um 13:45 Uhr erfolg­te die Alarmie­rung der Abt. Stadt durch die Integrier­te Leitstel­le Boden­see-Oberschwa­ben zu einem Küchen­brand in die Oststadt. Aus unbekann­ter Ursache kam es in einem Einfa­mi­li­en­haus zu einer Verpuf­fung in der Küche, infol­ge deren ein Feuer ausbrach. Bei Ankunft der ersten Einsatz­kräf­te war das Erdge­schoss verraucht und keine Perso­nen im Gebäu­de. Unter Atemschutz gingen Trupps zur Brand­be­kämp­fung in die Küche sowie zur Kontrol­le der Räumlich­kei­ten mit Wärme­bild­ka­me­ras vor. Eine Druck­be­lüf­tung sorgte für die Entrau­chung des Hauses. Nachlösch­ar-beiten wurden durch­ge­führt. Eine Person verletz­te sich bei der Verpuf­fung schwer und wurde mittels Rettungs­wa­gen in ein Kranken­haus gebracht.
Neben Feuer­wehr mit am Einsatz betei­ligt waren vom Deutschen Roten Kreuz der Rettungs­dienst, die Schnell­ein­satz­grup­pe (SEG), sowie die Kreis­be­reit­schafts­lei­tung (KBL), Notarzt JUH, ein Organi­sa­to­ri­scher Leiter (OrgL) Rettungs­dienst und die Polizei Ravens­burg.