Lindau — Die Wasser­schutz­po­li­zei sucht seit Samstag­vor­mit­tag vor Lindau weiter mit einem Sonar­boot nach dem vermiss­ten 70-Jähri­gen.

Aller­dings wird nicht wie geplant ein Tauch­ro­bo­ter einge­setzt. Dazu sei der Boden­see wegen der Gewit­ter zu unruhig, teilte ein Sprecher auf Anfra­ge mit. Bei der Suche seien in den vergan­ge­nen Tagen bereits rund zehn Stellen am Seegrund gefun­den worden, die Auffäl­lig­kei­ten aufwie­sen. Der 70-Jähri­ge war vergan­ge­ne Woche bei einem Boots­aus­flug unter­ge­gan­gen, seitdem fehlt jede Spur von ihm.

Am morgi­gen Diens­tag wird die Fläche mit Leichen­spür­hun­den abgesucht werden. Dabei sind Kräfte der Bereit­schafts­po­li­zei Dachau, Hunde­füh­rer aus Bayern, sowie Boots­füh­rer des OED Kempten im Einsatz.

Auch hierbei wird gegebe­nen­falls wieder mit Sonar gesucht und der Tauch­ro­bo­ter ROV mit Kamera einge­setzt. Wenn die Suche weite­re Anhalts­punk­te ergibt, werden am Mittwoch noch einmal Taucher aus Dachau kommen, wie die Wasser­schutz­po­li­zei auf Wochen­blatt-Anfra­ge mitteilt.