RAVENSBURG — An der Spitze der Leitun­gen Pflege- und Prozess­man­an­ge­ment steht künftig ein OSK-weit zustän­di­ger Sprecher. Auf diese neue Positi­on ist Swen Wendt, seit 2011 LPPM am Westall­gäu-Klini­kum in Wangen, berufen worden. Er übernimmt die Aufga­be ab heute. Er ist künftig als Vorge­setz­ter für den gesam­ten LPPM-Bereich und alle zugeord­ne­ten Dienst­grup­pen verant­wort­lich.

„Die aktuel­len Heraus­for­de­run­gen und auch die erkenn­ba­ren Aufga­ben der Zukunft legen es nahe, die Struk­tur des LPPM-Berei­ches zu verän­dern“, sagt OSK-Geschäfts­füh­rer Prof. Dr. Oliver Adolph. Noch stärker als bisher schon komme es auf stand­ort­über­grei­fen­de Steue­rung und Zusam­men­ar­beit an. „Mit einem verbund­weit Verant­wort­li­chen kann dies einfa­cher, schnel­ler und insge­samt effizi­en­ter gesche­hen“, erwar­tet Prof. Adolph.

Es spreche für die Arbeit der letzten Jahre, dass die OSK die Positi­on des LPPM-Sprechers aus den eigenen Reihen beset­zen kann. „Swen Wendt hat in Wangen ausge­zeich­ne­te Arbeit geleis­tet“, sagt der OSK-Geschäfts­füh­rer. Als Stand­ort­ver­ant­wort­li­cher habe er vor allem auch gezeigt,  dass er in der Lage ist, ein Klini­kum über den eigenen Verant­wor­tungs­be­reich hinaus als Ganzes zu sehen.

Zunächst werde er in seiner neuen Funkti­on vorwie­gend im St. Elisa­be­then-Klini­kum unter­wegs sein, meint Swen Wendt, Auch wenn sein Wirkungs­feld bislang vor allem das Westall­gäu-Klini­kum war, sind dem 42-Jähri­gen das EK und das Kranken­haus Bad Waldsee nicht fremd In beiden Häusern hat er schon LPPM-Aufga­ben wahrge­nom­men. Aktuell beglei­tet er in Ravens­burg das Projekt Betten- und Belegungs­ma­nage­ment. „Ich möchte die Pflege am Bett stärken, unter­stüt­zen und stabi­li­sie­ren“, nennt er eines seiner wichtigs­ten Ziele. „Das wird nur gemein­sam gehen. Gemein­sam mit den LPPM und mit den Betriebs­rä­ten“, betont er.

Der gebür­ti­ge Dresde­ner ist 2011 als LPPM zur OSK gekom­men. Seine Kranken­pfle­ge­aus­bil­dung hat er am Kranken­haus in Pfullen­dorf absol­viert. Danach ging er zur Bundes­wehr. Das Bundes­wehr­kran­ken­haus in Ulm sowie das Haus der Alb-Donau-Klini­ken in Blaubeu­ren waren weite­re Statio­nen seines Berufs­we­ges. Berufs­be­glei­tend hat er Studi­en­gän­ge zum staat­lich anerkann­ten Sozial­wirt und zum Diplom-Pflege­wirt abgeschlos­sen. „Jetzt freue ich mich auf die neue Aufga­be und auf viele neue Erfah­run­gen, die damit verbun­den sein werden“, sagt Swen Wendt.