Fried­richs­ha­fen — Am 31.07.2020, um 16:10 Uhr, wurde der Wasser­schutz­po­li­zei eine ertrin­ken­de Person im Seeraum vor dem Hafen Kirch­berg gemel­det. Als die Strei­fe der Stati­on Fried­richs­ha­fen nur wenige Minuten später an der Örtlich­keit eintraf, hielten zwei helfen­de Segler die verun­glück­te Person über Wasser.

Nach Zeugen­an­ga­ben begab sich der 78-jähri­ge Mann von seinem Segel­boot aus zum Schwim­men in den See. Nachdem er Proble­me bekam, machte er durch Hilfe­ru­fe auf sich aufmerk­sam, war aber als die Helfer bei ihm waren, nur noch bedingt ansprech­bar und kurze Zeit später bereits leblos. Er wurde an Bord des Polizei­boo­tes umgehend beatmet und an Land bis zum Eintref­fen des Rettungs­diens­tes weiter reani­miert. Der Notarzt konnte beim Eintref­fen aller­dings nur noch den Tod feststel­len. Die Wasser­schutz­po­li­zei schlepp­te das herren­los treiben­de Segel­boot des 78-Jähri­gen in den Hafen Kirch­berg. Es waren keine weite­ren Perso­nen an Bord.

Nach bishe­ri­gen Erkennt­nis­sen handelt es sich um einen Badeun­fall. Fremd­ver­schul­den kann ausge­schlos­sen werden. Die Ermitt­lun­gen dauern an.