RAVENSBURG — Die Ravens­burg Towerstars haben mit einem verdien­ten 4:2 Heimerfolg über Lands­hut das Wochen­en­de mit sechs Punkten abgeschlos­sen und den wieder­erlang­ten Aufwärts­trend klar untermauert.

Die Zuschau­er an den Livestream-Endge­rä­ten sahen vom Start­bul­ly weg eine attrak­ti­ve und von beiden Teams schnell gehal­te­ne Partie. Nach einein­halb Minuten hatten Joshua Saman­ski und David Zucker die ersten hochka­rä­ti­gen Möglich­kei­ten auf dem Schlä­ger. Auch Lands­hut baute seine Angrif­fe schnell und präzi­se auf, aller­dings ließ die Ravens­bur­ger Abwehr vor dem Tor nicht allzu viel zu und so gingen die optischen Spiel­an­tei­le in dieser Phase des Spiels an die Gastge­ber. Deren Führung in der 10. Minute ging daher in Ordnung, auch wenn der Führungs­tref­fer von etwas glück­lich fiel. Kapitän Vincenz Mayer schlenz­te das Spiel­ge­rät in Richtung Tor, dort fälsch­te Kai Hospelt mit der Hüfte ab.

Die gute Möglich­keit zum Ausbau der Führung verpass­te Robbie Czarnik vier Zeiger­um­dre­hun­gen später, auch bei einer numeri­schen Überzahl lag der nächs­te Treffer in der Luft. Einen wichti­gen Grund­stein zum Erfolg legte das Team von Trainer Rich Cherno­maz nach zwei Minuten im Mittel­ab­schnitt. Die dritte Sturm­rei­he kombi­nier­te durch das Lands­hu­ter Drittel und David Zucker hob die Schei­be mit der Rückhand zum 2:0 ins Netz. Dass die Gäste danach etwas den Rhyth­mus verlo­ren, zeigte sich durch zwei kurz hinter­ein­an­der folgen­de Strafzeiten.

Trotz gutem Power­play konnten die Towerstars aller­dings keinen Treffer landen. Lands­hut kam insbe­son­de­re in der zweiten Hälfte des Mittel­drit­tels immer besser ins Spiel und Olafr Schmidt zwischen den Ravens­bur­ger Pfosten hatte einiges zu tun. Der Trend, dass die Gäste nahe am Anschluss­tref­fer waren, setzte sich auch im Schluss­ab­schnitt fort und in der 44. Minute war es auch passiert. Zach O´Brien wurde auf halbrech­ter Seite angespielt und der aktuel­le DEL2 Topscorer unter­mau­er­te seine Klasse mit einem satten Schuss über die rechte Schul­ter des Towerstars Keepers.

Noch bevor man sich große Sorgen um das Spiel machen musste, hatte Andre­as Driendl die richti­ge Antwort parat. Nach schöner Vorar­beit von Patrick Seifert und Mathieu Pompei vo