Was ihn an den Luftschif­fen reizt: «Es ist jeder Tag ein bisschen anders gestal­tet», sagt der Pilot. «Beim Linien­flug fliegt man halt immer von A nach B. Beim Zeppe­lin haben wir viele verschie­de­ne Routen.» Vieles sei auch noch richti­ges Handwerk. «Bei Langstre­cken fliegt ja zu 90 Prozent der Autopi­lot. Das hat man beim Zeppe­lin nicht — da muss man wirklich alles manuell machen.» Zudem fliege man genau in der Atmosphä­ren­schicht, in der auch das Wetter statt­fin­de. «Das macht es noch spannen­der.»

Übrigens sind die wenigs­ten Luftschif­fe weltweit wirklich Zeppe­li­ne: Der Name ist marken­recht­lich geschützt für die Zeppe­lin Luftschiff­tech­nik in Fried­richs­ha­fen. Am Boden­see fliegen moder­ne Zeppe­li­ne seit 2001 wieder Passa­gie­re.