Kürnbach — Das Oberschwä­bi­sche Museums­dorf Kürnbach bietet seinen Audio­gui­de bald auch in arabi­scher, franzö­si­scher, italie­ni­scher, russi­scher und türki­scher Sprache an.

Das Oberschwä­bi­sche Museums­dorf Kürnbach erwei­tert gerade seinen Audio­gui­de: Neben den bereits bestehen­den Versio­nen auf Deutsch und Englisch soll es in Zukunft auch einen arabi­schen, franzö­si­schen, italie­ni­schen, russi­schen und türki­schen Audio­gui­de geben. Mit dem digita­len Museums­füh­rer sollen fremd­spra­chi­ge Touris­ten das Museums­dorf entde­cken und mehr über die Häuser, ihre Geschich­ten und histo­ri­sche Objek­te der Alltags­ge­schich­te erfah­ren können. Ein beson­de­rer Teil des Projekts ist die Überset­zung der Inhal­te des Audio­gui­des ins Arabi­sche. Der arabi­sche Audio­gui­de richtet sich vor allem an die in der Region bereits bestehen­de Commu­ni­ty von arabisch sprechen­den Migran­ten und Geflüch­te­ten.

Projekt zeigt gelun­ge­ne Integra­ti­on

In Zusam­men­ar­beit mit der Integra­ti­ons­ma­na­ge­rin Johan­na Traub vom Amt für Flücht­lin­ge und Integra­ti­on des Landkrei­ses Biber­ach konnte das Museums­dorf die Syrerin Dima Zaza für das Projekt gewin­nen.

Dima Zaza übernimmt die Korrek­tur der Überset­zung und das Einspre­chen der Texte für den arabi­schen Audio­gui­de. „Ich freue mich auf die Aufga­be und bin schon sehr gespannt auf das Ergeb­nis“, sagt Zaza. Die 35-Jähri­ge kam vor zwei Jahren im Rahmen des Famili­en­nach­zugs nach Deutsch­land und lebt seitdem mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Oberschwa­ben. Sie ist die Ideen­ge­be­rin für den offenen Frauen­treff in Riedlin­gen und steht den Integra­ti­ons­ma­na­gern des Landkrei­ses oft als Überset­ze­rin zur Seite. Momen­tan plant sie ihren Master zur Nachqua­li­fi­ka­ti­on als Lehre­rin für Englisch.