OCHSENHAUSEN — Der neue Weihnachts- und Heimat­brief in Ochsen­hau­sen ist da. Auf insge­samt 68 Seiten stimmt die von der Stadt­ver­wal­tung heraus­ge­ge­be­ne Broschü­re tradi­tio­nell auf die Weihnachts­ta­ge und den Jahres­wech­sel ein.

Kernstück des reich bebil­der­ten Weihnachts­briefs ist ein ausführ­li­cher Jahres­rück­blick, der über alles infor­miert, was sich im Jahr 2020 an der Rottum zugetra­gen hat. Im Zentrum steht dabei die Corona-Pande­mie, die mit den dadurch verbun­de­nen Einschrän­kun­gen auch in Ochsen­hau­sen das zu Ende gehen­de Jahr geprägt hat. Ebenfalls ein wichti­ges Thema ist das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren: Der Weihnachts- und Heimat­brief erinnert an die Bombar­die­rung Ochsen­hau­sens im Febru­ar 1945, die fünf Menschen das Leben gekos­tet hat. Zudem veröf­fent­licht er mit dem Tagebuch des frühe­ren Ochsen­hau­ser Oberleh­rers Gottfried Schmid ein wichti­ges histo­ri­sches Dokument aus jener Zeit. Der Autor schil­dert darin ebenso detail­liert wie anschau­lich, wie die Ochsen­hau­ser Bürger die letzten Tage und Wochen des Krieges und den Einmarsch der Franzo­sen erlebt haben.

Weite­re Themen des Weihnachts- und Heimat­briefs 2020 sind die Fertig­stel­lung des neuen Feuer­wehr­hau­ses, das Richt­fest für den Neubau des Pflege­heims auf der Rottum­in­sel und der Weggang des Meister­trai­ners Dmitrij Mazun­ov bei den Tisch­ten­nis­freun­den Liebherr Ochsen­hau­sen. Gewür­digt werden auch der verstor­be­ne Unter­neh­mer und Ochsen­hau­ser Ehren­bür­ger Alfred Remme­le und der unerwar­tet verstor­be­ne Reinstet­ter Pfarrer Thomas Augus­tin. Zusätz­lich bietet eine stich­wort­ar­ti­ge Chronik einen kurzen Überblick über alle kleinen und großen Ereig­nis­se im Jahres­lauf. Für die Gestal­tung und Redak­ti­on des Heftes zeich­net wie in den Vorjah­ren Micha­el Schmid-Sax verantwortlich.

Der Weihnachts- und Heimat­brief 2020 wird in diesen Tagen an zahlrei­che ehema­li­ge Ochsen­hau­ser Bürger in aller Welt verschickt, die den Gruß aus ihrer alten Heimat oft berei