Keine Volks­fes­te, weniger priva­te Feiern und jetzt auch noch ein Verkaufs­ver­bot für Böller: Feuer­werks­her­stel­ler in Baden-Württem­berg rechnen wegen der Folgen der Corona-Krise mit erheb­li­chen Umsatz­ver­lus­ten. «Wir waren geschockt von der Entschei­dung, weil wir überhaupt nicht damit gerech­net haben», sagte der Geschäfts­füh­rer der Firma Zink-Feuer­werk in Cleebronn, Arne von Boetti­cher, mit Blick auf das Verkaufs­ver­bot. Das Unter­neh­men im Kreis Heilbronn musste seine Feuer­werks­kör­per nun einla­gern. Der genaue Umsatz­scha­den könne noch nicht bezif­fert werden, sagte von Boetticher.

Bund und Länder hatten sich auf ein Böller-Verkaufs­ver­bot geeinigt, um Notauf­nah­men an Silves­ter nicht mit zusätz­li­chen Verletz­ten durch Pyrotech­nik zu belas­ten. Viele Herstel­ler hatten ihre Raketen aber schon an den Einzel­han­del gelie­fert. Der Verband der pyrotech­ni­schen Indus­trie (VPI) hatte sofor­ti­ge Hilfs­gel­der gefor­dert, die Insol­ven­zen verhin­dern sollen.

Bis zu 30 Prozent seines Jahres­um­sa