Die Fernseh­rei­he «Die Toten vom Boden­see» hat sich schon um kelti­sche Masken, ein schlaf­wan­deln­des Kind und eine Wachs­lei­che gedreht. In der zwölf­te Folge bekom­men es die Ermitt­ler mit dem «Wegspuk» zu tun. Und mit einer alten Villa, die vor allem Unheil zu bringen scheint.

Vergilb­te Vorhän­ge wehen aus den kaput­ten Fenstern, die breite Holztrep­pe knarzt, Tapete klafft zerfetzt von Wänden: Die alte Villa am Boden­see dürfte als «Lost Place» bei Abenteu­er­lus­ti­gen, Fotogra­fen und Hobby­fil­mern beliebt sein. Angeb­lich spukt es hier sogar. Einst verschwand eine Familie spurlos aus den Gemäu­ern — ließ nur die Tochter zurück. Jetzt liegt hier die Leiche eines Mannes. Ersto­chen von einem, der das Opfer nicht gekannt haben will.

Der deutsche Kommis­sar Micha Oberlän­der (Matthi­as Koeber­lin) und seine öster­rei­chi­sche Kolle­gin Hannah Zeiler (Nora Walds