BIBERACH – Es geht wieder los. Biber­ach nimmt 2021 zum zweiten Mal an der bundes­wei­ten Aktion „Stadt­ra­deln“ teil. In diesem Jahr nutzt die Stadt den Juni mit seinen frühsom­mer­li­chen Tempe­ra­tu­ren, um zu zeigen, welch tolles Fortbe­we­gungs­mit­tel das Fahrrad doch ist.

Vom 7. bis 27. Juni heißt es, rauf auf den Fahrrad­sat­tel und ab an die frische Luft. Die Kampa­gne „Stadt­ra­deln“ wurde 2008 vom Klima-Bündnis, dem größten kommu­na­len Netzwerk zum Schutz des Weltkli­mas, ins Leben gerufen. Dabei sollen an 21 aufein­an­der­fol­gen­den Tagen so viele Alltags­we­ge wie möglich mit dem Fahrrad zurück­ge­legt werden.

Biber­ach ist seit 1993 Mitglied des Klima-Bündnis­ses und darüber hinaus Mitglied der Arbeits­ge­mein­schaft Fahrrad- und Fußgän­ger­freund­li­cher Kommu­nen (AGFK). Der Stadt und Oberbür­ger­meis­ter Norbert Zeidler ist es daher ein wichti­ges Anlie­gen, dem Fahrrad als Fortbe­we­gungs­mit­tel mehr Aufmerk­sam­keit zukom­men zu lassen.

„Das Fahrrad“, so OB Zeidler „vereint Flexi­bi­li­tät, Klima­schutz und Gesund­heit mitein­an­der. Gerade in Zeiten von Corona ist das Fahrrad ein siche­res Fortbe­we­gungs­mit­tel für den Weg zur Arbeit oder zur Schule. Und darüber hinaus ist das Radfah­ren ein Hobby, welches trotz aller derzeit gelten­den Einschrän­kun­gen ausge­übt werden kann.“

Erfolg­rei­ches Premierenjahr
Im Premie­ren­jahr 2020 hat Biber­ach bereits ein tolles Ergeb­nis erzielt. Die 936 fleißi­gen Radeln­den haben gemein­sam insge­samt 186 065 Kilome­ter zurück­ge­legt und damit mehr als viermal die Welt umrundet.

In der Größen­ord­nung „Kommu­nen 10 000 bis 49 900 Einwoh­ner“ lag Biber­ach deutsch­land­weit auf Platz 30 von 720, in Baden-Württem­berg sogar auf Platz 9 von 152.

Ziel in diesem Jahr ist es, Sieger­luft zu schnup­pern und die Welt gemein­sam nicht nur vier‑, sondern fünf- oder sechs­mal zu umrun­den. Dafür werden viele motivier­te Radeln­de benötigt.

Eine Anmel­dung zum Wettbe­werb funktio­niert ganz einfach.

Anmel­dung
Teilneh­men könne alle, die in Biber­ach wohnen, arbei­ten, zur (Hoch-)Schule gehen oder Mitglied in einem Biber­acher Verein sind. Die Teilnah­me am Wettbe­werb ist kosten­los. Eine Anmel­dung ist unter www.stadtradeln.de/radlerbereich möglich.

Wer keinen Inter­net­zu­gang hat, kann sich gerne schrift­lich anmel­den. Die Formu­la­re hierzu sind ab dem 12. April im Biber­acher Rathaus und in den vier Ortsver­wal­tun­gen zu den jewei­li­gen Öffnungs­zei­ten erhält­lich. Zudem stehen sie auf der Biber­acher „Stadtradeln“-Seite www.stadtradeln.de/biberach-riss zum Herun­ter­la­den bereit.

Klima­schutz ist Teamarbeit

„Teamlos“ radeln geht daher nicht. Bei der Regis­trie­rung kann man sich entwe­der einem bereits bestehen­den Team anschlie­ßen oder ein neues Team gründen.

Ist kein passen­des Team dabei, kann man sich dem offenen Team der Stadt Biber­ach „Offenes Team — Biber­ach Riß“ anschlie­ßen. Hier sind alle willkommen.

Wie werden Kilome­ter gesammelt?
Jeder Kilome­ter, der während der dreiwö­chi­gen Aktions­zeit mit dem Fahrrad zurück­ge­legt wird, kann online im eigenen Nutzer­ac­count einge­tra­gen oder direkt über die „Stadtradeln“-App getrackt werden. Diese kann sowohl für Android als auch iOS unter www.stadtradeln.de/app kosten­los herun­ter­ge­la­den werden.

Auch ohne Inter­net­zu­gang ist das Erfas­sen der Radki­lo­me­ter möglich. Hierzu können Radeln­de die gefah­re­nen Kilome­ter in einen Kilome­ter­er­fas­sungs­bo­gen eintra­gen und wöchent­lich per E‑Mail an baudezernat@biberach-riss.de senden oder ausge­druckt in den Brief­kas­ten des Dezer­nats Bauen und Planen, Museum­stra­ße 2, 88400 Biber­ach, einwerfen.

Die Erfas­sungs­bö­gen sind ab dem 12. April zu den jewei­li­gen Öffnungs­zei­ten im Rathaus und den vier Ortsver­wal­tun­gen erhältlich.

(Rad)Wettkämpfe und Trainings auf statio­nä­ren Fahrrä­dern wie Indoor­bikes und Spinbikes sind vom Kilome­ter­sam­meln ausge­schlos­sen. Zugelas­sen sind alle Fahrzeu­ge, die im Sinne der Straßen­ver­kehrs­ord­nung als Fahrrä­der gelten (dazu gehören auch Pedel­ecs bis 250 Watt).

Wo die Radki­lo­me­ter zurück­ge­legt werden, ist nicht relevant, denn Klima­schutz endet an keiner Stadt- oder Landesgrenze.

Die lokalen „Stadtradeln“-