SALEM (dpa/lsw) — Die Störche haben vorge­legt, die Berbe­raf­fen ziehen nach: Am Affen­berg im Salem gibt es wieder Nachwuchs. Größer wird die Zahl der Tiere durch den Zuwachs auf Dauer trotz­dem nicht.

Wer dieser Tage den Affen­berg in Salem besucht, hat gute Chancen, einen Blick auf Nachwuchs zu erhaschen. Sechs Affen­ba­bys seien in den vergan­ge­nen Wochen dort geboren worden, sagte eine Spreche­rin des Tierparks im Boden­see­kreis. Jeden Tag könne es weite­re Gebur­ten geben. Die Berbe­raf­fen-Babys seien dann gut an ihrem schwar­zen Fell erkenn­bar und würden von den Müttern auch in der Nähe der Besucher­we­ge umhergetragen.

Pro Jahr werden am Affen­berg laut der Spreche­rin etwa 5 bis 15 Affen­ba­bys geboren. Der Tierpark verfü­ge aber über eine «Gebur­ten­kon­trol­le». Daher bleibe die Zahl der jährli­chen Gebur­ten in etwa konstant, sagte die Spreche­rin. Auch die Gesamt­zahl der Berbe­raf­fen im Tierpark liege gleich­blei­bend bei rund 200. Gebur­ten und Sterbe­fäl­le glichen sich in etwa aus.

Am Affen­berg Salem leben die Berbe­raf­fen in einem rund 20 Hektar großen bewal­de­ten Freige­he­ge. Zudem lebt nach Angaben des Tierparks die größte freif­lie­gen­de Storchen­ko­lo­nie in Süddeutsch­land auf dem Gelän­de. Auch dort hatte es zuletzt Nachwuchs gegeben.