OCHSENHAUSEN — Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Eigent­lich wollten die TTF Liebherr Ochsen­hau­sen im Topspiel der TTBL Rekord­meis­ter Düssel­dorf mit einer „innova­ti­ven“ Aufstel­lung überra­schen. Doch die perso­nel­len Wünsche zerschlu­gen sich aufgrund höherer Gewalt und man konnte beim 0:3 in der ausver­kauf­ten „Höhle des Löwen“ vor 1.100 Tisch­ten­nis­fans keine nennens­wer­ten Akzen­te setzen. Nicht sonder­lich erfreu­lich, aber zu verschmer­zen, weil man das Pokal-Viertel­fi­na­le gegen Grenzau am kommen­den Freitag für wichti­ger erach­tet und alles tun wird, um da mit der besten mögli­chen Aufstel­lung hoch fokus­siert in die Box zu gehen. 

Schwie­ri­ge Perso­nal­si­tua­ti­on nach geplatz­tem Togami-Debüt, „zerschos­se­ne“ Vorbereitung 

Eigent­lich war die Bundes­li­ga-Premie­re von Shunsuke Togami geplant gewesen, doch das zerschlug sich deshalb, weil der Weltklas­se-Japaner beim WTT Conten­der in Slowe­ni­en im Doppel einfach nicht ausschei­den wollte. Mit seinem Lands­mann Hiroto Shino­zu­ka erreich­te Togami das Finale und gewann es am heuti­gen Sonntag auch. Auch Simon Gauzy hätte spielen sollen, doch der kehrte etwas angeschla­gen mit leich­ten Rücken­pro­ble­men aus Slowe­ni­en zurück, sodass man sich entschloss, als Sicher­heits­maß­nah­me mit Blick auf das Pokal­spiel den Franzo­sen pausie­ren zu lassen. Somit war also auch der „Leader“ nicht an