Fried­richs­ha­fen — Berlin war diesmal keine Reise wert — jeden­falls nicht für das Team des Württem­ber­gi­schen Yacht-Clubs. Beim zweiten „Spiel­tag“ der Segel-Bundes­li­ga 2020 am vergan­ge­nen Wochenende(28. bis 30. August) in Berlin kamen Dennis Mehlig, Yannick Hafner, Felix Diesch und Oliver Munz nur auf Platz 16.

Der Freitag auf dem Wannsee war kein guter Tag für die WYC-Mannschaft, die irgend­wie nicht in den Rhyth­mus fand. Der Samstag hinge­gen begann hoffnungs­voll. Mit den Plätzen 2–4‑2–3 musste sich das Team nicht verste­cken, war auf gutem Weg. Im letzten Samstags­ren­nen konnte sich das Team nach der Berei­ni­gung eines Frühstarts sogar noch bis auf Rang drei nach vorne kämpfen. Sehr wenig Wind ließ am Sonntag dann nur noch eine Wettfahrt für alle Verei­ne zu, bei der sich das WYC-Team trotz eines guten Starts letzt­lich nicht mehr verbes­sern konnte. Platz 16 indes war gemes­sen an den Erwar­tun­gen ein enttäu­schen­des Ergeb­nis.

„Der Samstag hat gezeigt, welches Poten­zi­al in diesem Team steckt. Dennis Mehlig hat schließ­lich voriges Jahr auch schon ein Bundes­li­ga-Event gewon­nen“, so Team-Manager Klaus Diesch. „Die Wettfahr­ten werden wir in den nächs­ten Tagen noch einmal genau analy­sie­ren.“

Die Segel­ta­ge in Berlin waren geprägt von sehr leich­ten, drehen­den Windver­hält­nis­sen. So viele Läufe wie wohl noch nie in der Bundes­li­ga wurden vor dem Zielein­lauf abgebro­chen. Sieger war wie schon beim ersten Spiel­tag im Juli in Kiel das Profi-Team ONEKiel, gefolgt vom SMC Überlin­gen.

Der nächs­te Spiel­tag wird in zwei Wochen ebenfalls in Berlin statt­fin­den.