Mittwoch 9.12.

Podcast debato­ri­al ZM Talks – PREPARED. Vera Drebusch und Flori­an Egermann im Gespräch mit Ina Neddermeyer

Podcast-Folge aus der Reihe ZM Talks im Rahmen des debatorial®
Verfüg­bar auf Spoti­fy, Apple Podcasts, Google Podcasts und auf der Website des Zeppe­lin Museums https://www.zeppelin-museum.de/de/digitales/podcasts

Im Podcast sprechen Vera Drebusch und Flori­an Egermann mit Ina Nedder­mey­er über ihre Instal­la­ti­on “Prepa­red” (2019) und den Weltun­ter­gangs­work­shop, der zur Finis­sa­ge von “Beyond States. Über die Grenzen von Staat­lich­keit” am 06. Juni 2021 statt­fin­den wird.

Die mixed media Instal­la­ti­on “prepa­red” setzt sich in unter­schied­li­chen Formen mit dem Kult und der visuel­len Sprache von Preppern ausein­an­der. Ein Künst­ler­buch zeigt anhand von Fotogra­fien “ebay – Klein­an­zei­gen” aus dem Prepper-Kosmos. Kombi­niert ist das Künst­ler­buch mit einem Video, welches Prepper-Zitate hinter­ein­an­der gereiht proji­ziert. Diese veran­schau­li­chen Beweg­grün­de und Argumen­te indivi­du­el­ler Persön­lich­kei­ten und sind natur­ge­mäß sehr divers: “Klopa­pier ist das Blatt­gold der Krise” oder “Jede Waffe im Haus ist geladen”. An der Wand ist eine Instal­la­ti­on aus vakuum­ier­ter Erde, welche den Begriff “Stand your ground” materia­li­siert. Vakuum­ie­ren ist neben u. a. dem Einma­chen und Fermen­tie­ren ein Prozess der Haltbar­ma­chung von Lebens­mit­teln. Diese Päckchen mit Erde zu füllen spricht zweier­lei Botschaf­ten: Einmal führt es den Kampf gegen das Verhun­gern und folglich die Zeit in Einhei­ten von Nahrungs­mit­tel­ra­tio­nen zu denken ad absur­dum und anderer­seits symbo­li­siert es die Basis von einem poten­ti­el­len Wieder­an­fang – die post-Apokalypse.

Mittwoch 16.12.

Online

ZM talks Podcast: Poten­zia­le digita­ler Betei­li­gungs­platt­for­men: Das debato­ri­al®
Matthi­as Eckmann und Tabea Kuhlmann im Gespräch mit Dominik Busch

Verfüg­bar auf Spoti­fy, Apple Podcasts, Google Podcasts und auf der Website des Zeppe­lin Museums.

https://www.zeppelin-museum.de/de/digitales/podcasts

Der Status sozia­ler Netzwer­ke und digita­ler Platt­for­men als meinungs­bil­den­des Instru­ment wurde während der Corona-Pande­mie beson­ders deutlich. Über den Messen­ger­dienst Telegram wurden Verschwö­rungs­ideo­lo­gien verbrei­tet, die Meeting­platt­form Zoom quasi über Nacht zum Synonym eines neuen Arbeits­mo­dells. Das sogenann­te Home Office legte dabei aber auch eklatan­te Fehlstel­len in der Digita­li­sie­rung von Bildungs­in­sti­tu­tio­nen offen.

Sozia­le Netzwer­ke galten lange als Ort der Möglich­kei­ten: weltwei­ter Austausch in Inter­es­sen­grup­pen, nicht begrenzt durch natio­na­le, ethni­sche, sozia­le oder religiö­se Zugehö­rig­kei­ten. Diese Beset­zung des digita­len Raums als basis­de­mo­kra­tisch und grund­sätz­lich positiv ist spätes­tens in der Ära der Fake Facts und Fake News nicht mehr eindeu­tig. Welche Möglich­kei­ten der Teilha­be bieten digita­le Platt­f