Locke­run­gen könnten zu einem «harten Rückfall» in der Corona-Krise führen — warnt Minis­ter­prä­si­dent Kretsch­mann. Doch bei zwei von Bund und Ländern verein­bar­ten Maßnah­men ist das Land skeptisch. Hier plant es Abstri­che von den stren­gen Regeln, falls das möglich ist.

Baden-Württem­berg zieht bei der Verschär­fung des bundes­wei­ten Corona-Lockdowns zwar mit. Es will aber in zwei entschei­den­den Punkten seinen Spiel­raum nutzen und möglichst zuguns­ten von Kitas, Schulen und der Bewegungs­frei­heit von den stren­gen Vorga­ben abwei­chen. Die ursprüng­lich bis zum 10. Januar verein­bar­te und nun bundes­wei­te Verlän­ge­rung der Lockdown-Regeln bis zum Monats­en­de trägt der Südwes­ten ansons­ten mit — trotz lautstar­ker Hilfe­ru­fe aus Handel und Hotel­bran­che. Auch folgt Baden-Württem­berg den stren­ge­ren Kontakt­be­schrän­kun­gen im priva­ten Bereich. Die neuen Beschrän­kun­gen gelten ab dem 11. Januar.

Der baden-württem­ber­gi­sche Minis­ter­prä­si­dent Winfried Kretsch­mann bat an