BERLIN (dpa) — Der Rüstungs­her­stel­ler Krauss-Maffei Wegmann (KMW) soll Gepard-Flugab­wehr­pan­zer aus frühe­ren Bestän­den der Bundes­wehr an die Ukrai­ne verkau­fen können. Zudem liegt Kiew ein weite­res Angebot für deutsche Panzer vor.

Die Bundes­re­gie­rung will nach Infor­ma­tio­nen der Deutschen Presse-Agentur nun eine Liefe­rung von Panzern aus Bestän­den der Indus­trie an die Ukrai­ne erlauben.

Dazu soll der Rüstungs­her­stel­ler Krauss-Maffei Wegmann (KMW) grünes Licht erhal­ten, um technisch aufge­ar­bei­te­te Gepard-Flugab­wehr­pan­zer aus frühe­ren Bestän­den der Bundes­wehr verkau­fen zu können. Eine entspre­chen­de Entschei­dung wurde nach diesen Infor­ma­tio­nen im Grund­satz getroffen.

Krauss-Maffei Wegmann (KMW) verfügt über eine mittle­re zweistel­li­ge Zahl dieser Panzer aus der aufge­lös­ten Heeres­flug­ab­wehr der Bundes­wehr. Der Gepard kann auch im Kampf gegen Boden­zie­le einge­setzt werden. Die Bekämp­fung von fliegen­den Zielen im Verbund mit anderen Kräften gilt dagegen als technisch deutlich anspruchsvoller.

Mit Inter­es­se wurde am Diens­tag eine Rede von Vertei­di­gungs­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Lambrecht (SPD) auf dem US-Luftwaf­fen­stütz­punkt Ramstein in Rhein­land-Pfalz erwar­tet. Auf Einla­dung der USA wollten dort Vertre­ter zahlrei­cher Länder über den Ukrai­ne-Krieg beraten. Zur Konfe­renz auf der größten US-Airba­se außer­halb der Verei­nig­ten Staaten hat US-Vertei­di­gungs­mi­nis­ter Lloyd Austin Vertre­ter aus rund