Eine Covid-19-Erkran­kung kann unter Umstän­den als Berufs­krank­heit oder Arbeits­un­fall anerkannt werden. Warum das für Beschäf­tig­te wichtig ist und wohin sie sich am besten wenden.

BREMEN (dpa/tmn) — Wer sich während seiner beruf­li­chen Tätig­keit mit dem Corona-Virus ansteckt und an Covid-19 erkrankt, sollte dies der Berufs­ge­nos­sen­schaft oder der Unfall­kas­se melden. Das empfiehlt die Arbeit­neh­mer­kam­mer Bremen.

Beson­ders die Spätfol­gen der Krank­heit seien nicht immer abzuschät­zen. Es lohne sich daher für betrof­fe­ne Beschäf­tig­te, sich Rat einzu­ho­len und den entspre­chen­den Träger der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung zu informieren.

Betrof­fe­ne können hier in der Regel besse­re Leistun­gen erhal­ten als bei der gesetz­li­chen Kranken­ver­si­che­rung, heißt es beim Deutschen Gewerk­schafts­bund (DGB). Darun­ter können zum Beispiel die Akutbe­hand­lung, Reha, Verletz­ten­geld oder eine Unfall­ren­te fallen — wenn man etwa nachge­wie­sen dauer­haft unter den Folgen der Covid-19-Erkran­kung leidet

Anerken­nung als Berufskrankheit

Unter­schei­den müssen Beschäf­tig­te dabei, ob sie die Erkran­kung als Berufs­kra