BRÜSSEL (dpa) — Ein Polizist ist nach einem Angriff in Belgi­ens Haupt­stadt Brüssel gestor­ben. Die Staats­an­walt­schaft schließt einen terro­ris­ti­schen Hinter­grund nicht aus.

Nach einem tödli­chen Angriff auf einen Polizis­ten in Brüssel hat die belgi­sche Bundes­staats­an­walt­schaft die Ermitt­lun­gen aufge­nom­men. Ein terro­ris­ti­scher Hinter­grund könne weder bestä­tigt noch ausge­schlos­sen werden, sagte ein Sprecher der Behör­de der Deutschen Presse-Agentur. Ein weite­rer Polizist sei bei dem Angriff verletzt worden. Wie die Nachrich­ten­agen­tur Belga melde­te, hätten mehre­re Medien zudem berich­tet, dass der Angrei­fer «Allahu Akbar» (Gott ist groß) gerufen haben soll.

Wie Belga weiter berich­te­te, habe ein zu Hilfe gekom­me­ner Polizist seine Dienst­waf­fe gegen den Angrei­fer einge­setzt. Die Attacke habe gegen 19.15 Uhr statt­ge­fun­den, der Angrei­fer soll laut Medien­be­rich­ten von mehre­ren Schüs­sen getrof­fen worden sein. Unbestä­tig­ten Berich­ten vom späten Abend zufol­ge soll auch der mutmaß­li­che Täter gestor­ben sein.

Belgi­ens Innen­mi­nis­te­rin Annelies Verlin­d