BIBERACH — Nach rund einem halben Jahr Bauzeit sind die Arbei­ten zum Neubau der Rißbrü­cke zwischen Rißegg und Ummen­dorf abgeschlos­sen. Landrat Dr. Heiko Schmid, Bürger­meis­ter Klaus B. Reichert, Straßen­amts­lei­ter Gunnar Volz, Geschäfts­füh­rer Felix Schmid (Baltrin­gen) und Bauin­ge­nieur Felix Fackler haben heute die Brücke wieder offizi­ell für den Verkehr freige­ge­ben.

„Ich bin froh, dass die Arbei­ten nun abgeschlos­sen sind und die Straße wieder befahr­bar ist. Bereits in 2019 musste die Straße für ein halbes Jahr für die Instand­set­zung der Bahnbrü­cke gesperrt werden“, so Landrat Dr. Schmid im Rahmen der Verkehrs­frei­ga­be der Brücke. „Alles ist planmä­ßig verlau­fen und Ummen­dorf wieder ohne Umwege zu errei­chen.“

Die bishe­ri­ge Brücke stamm­te aus dem Jahr 1959. Sie hatte größe­re Schäden insbe­son­de­re im Bereich des Hohlkas­tens und der Fahrbahn­plat­te. Eine Sanie­rung war nicht mehr wirtschaft­lich. Auf der Grund­la­ge einer umfang­rei­chen Schadens­ana­ly­se hatte der Kreis­tag im Juli 2019 von daher beschlos­sen, die in die Jahre gekom­me­ne Brücke durch ein neues Bauwerk zu erset­zen. Mit dem Ersatz­neu­bau wurde zudem ein Geh- und Radweg auf der nördli­chen Brücken­kap­pe angelegt.

Die Kosten für die neue Brücke betra­gen rund 700.000 Euro und werden vom Landkreis Biber­ach getra­gen. Der Landkreis erhält vom Land Förder­mit­tel in Höhe von 329.000 Euro. Die Arbei­ten hatten Anfang März dieses Jahres mit dem Abbruch der alten Brücke begon­nen.