Zum 16. Mal haben Bund und Länder über weite­re Maßnah­men gegen die Pande­mie beraten. Dass sich die Menschen weiter stark einschrän­ken müssen, ist unumstritten.

Der bis Ende Januar befris­te­te Lockdown zur Eindäm­mung der Corona-Pande­mie in Deutsch­land wird angesichts weiter hoher Infek­ti­ons- und Todes­zah­len bis Mitte Febru­ar verlän­gert. Das haben Bundes­kanz­le­rin Angela Merkel (CDU) und die Minis­ter­prä­si­den­ten der Länder am Diens­tag bei ihrer Schalt­kon­fe­renz beschlossen.

Zugleich verein­bar­ten sie, die Masken­pflicht zu verschär­fen. So müssen künftig in öffent­li­chen Verkehrs­mit­teln und Geschäf­ten sogenann­te OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckun­gen der Standards KN95/N95 oder FFP2 getra­gen werden. Norma­le Alltags­mas­ken sind dort dann nicht mehr zugelassen.

Bund und Länder wollen außer­dem einen weitge­hen­den Anspruch der Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer auf Homeof­fice einfüh­ren. Künftig müssen Arbeit­ge­ber ihren Beschäf­tig­ten das Arbei­ten von zu Hause aus überall dort ermög­li­chen, wo es die Tätig­kei­ten zulas­sen. Dazu soll das Bundes­ar­beits­mi­nis­te­ri­um eine Verord­nung erlas­sen. Durch mehr Homeof­fice würden Kontak­te am Arbeits­ort, aber auch auf dem Weg zur Arbeit reduziert, so die Argumen­