Mehre­re hundert Menschen protes­tie­ren in Stutt­gart gegen die Corona-Politik. Ein geplan­ter Demons­tra­ti­ons­zug kommt dabei nicht zustan­de. Doch die Teilneh­mer liefern sich ein Katz- und Mausspiel mit der Polizei und greifen Medien­ver­tre­ter an.

STUTTGART (dpa/lsw) — Viele hundert Menschen haben am Samstag in Stutt­gart gegen ein Jahr Lockdown-Politik, Schul­schlie­ßun­gen, Isola­ti­on und Pleiten demons­triert. Nachdem die Demons­tra­ti­on sich aufge­löst hatte, wurden Medien­ver­tre­ter angegrif­fen. Ein Fernseh­team des Südwest­rund­funk (SWR) ist von einem Demo-Teilneh­mer mit einem Gegen­stand bewor­fen worden, wie ein Sprecher der Polizei am Abend sagte. Verletzt worden sei niemand. Ein Sprecher des SWR bestä­tig­te den Vorfall.

Die Polizei habe den Angriff gesehen und sei auf den Mann zugegan­gen, so der Sprecher des SWR. Eine Anzei­ge des Teams sei nicht erfolgt. Inwie­fern sich der Demo-Teilneh­mer wegen des Angriffs verant­wor­ten muss, konnte der Polizei­spre­cher zunächst nicht sagen.

Auch andere Medien­ver­tre­ter, die ihre Zelte zur Bericht­erstat­tung über die Landtags­wahl vor dem Landtag aufge­stellt hatten, seien von den Teilneh­mern der Demo verbal a