ULM (dpa/lsw) — Baden-Württem­bergs Wirtschafts­mi­nis­te­rin Nicole Hoffmeis­ter-Kraut fordert vom Bund Trans­pa­renz, in welcher Reihen­fol­ge und nach welchen Maßga­ben Betrie­be im Falle einer Gasman­gel­la­ge belie­fert werden sollen. «Was mir Sorgen macht, ist das Nord-Süd-Gefäl­le. Bei den Pipelines sind Bayern und Baden-Württem­berg die letzten Glieder in der Kette», sagte die CDU-Politi­ke­rin der Ulmer «Südwest Presse» (Samstag). «Wenn im Norden zu viel Gas entnom­men wird, schaut der Süden in die Röhre. Das darf nicht passie­ren, das wäre fatal.» Minis­ter­prä­si­dent Winfried Kretsch­mann hat für Montag zu einem Gasgip­fel geladen.

Von der EU forder­te Hoffmeis­ter-Kraut, dass Berichts­pflich­ten für Unter­neh­men etwa z