BIBERACH — Wenn es nach den Straßen­meis­te­rei­en des Landkrei­ses Biber­ach ginge, dann könnte der Winter kommen. Sie sind sehr gut darauf vorbe­rei­tet. Die Salzla­ger sind voll, die Fahrzeu­ge sind montiert und die Mitar­bei­ter in die anste­hen­den Winter­dienst­auf­ga­ben einge­wie­sen. Davon konnte sich Landrat Dr. Heiko Schmid bei seinem heuti­gen Besuch (Donners­tag, 14. Oktober) der Lauphei­mer Straßen­meis­te­rei überzeugen. 

82 Straßen­wär­ter des Kreises sorgen dafür, dass in den kommen­den Wochen und Monaten Kreis‑, Landes- und Bundes­stra­ßen eis- und schnee­frei bleiben. Sie sind für 1.115 Kilome­ter Straßen im Landkreis zustän­dig. Sie setzen dafür 15 eigene Winter­dienst­fahr­zeu­ge ein und 22 Fahrzeu­ge werden zusätz­lich angemie­tet. Wenn es notwen­dig ist, rücken sie bereits um 2.30 Uhr aus und ein Winter­dienst­ein­satz kann auch bis spät in die Nacht dauern. 

Die Salzla­ger an den Stand­or­ten sind derzeit mit 4.900 Tonnen Streu­salz und 240.000 Liter Calci­um-Chlorid-Lösung gefüllt. Ob diese Mengen diesen Winter ausrei­chen, wird sich zeigen. 412 Mal musste der Winter­dienst 2020/21 ausrü­cken und verbrauch­te dabei 10.300 Tonnen Streu­salz. Dabei fielen Kosten von 2,8 Millio­nen Euro an.