WIESBADEN (dpa) — Wohnraum wird in vielen Städten hände­rin­gend gesucht. Die Bundes­re­gie­rung hat ambitio­nier­te Ziele für den Wohnungs­bau. Doch die Zahl der Bauge­neh­mi­gun­gen geht zurück.

Die Talfahrt bei den Bauge­neh­mi­gun­gen setzt sich fort. Im August bewil­lig­ten die Behör­den den Bau oder Umbau von 28.180 Wohnun­gen, wie das Statis­ti­sche Bundes­amt am Diens­tag mitteil­te. Das waren 9,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Von Januar bis August summier­te sich die Zahl den Angaben zufol­ge auf 244.605 — ein Minus von 3,0 Prozent gegen­über dem Vorjah­res­zeit­raum. Nach Einschät­zung des Haupt­ver­ban­des der Deutschen Bauin­dus­trie bremsen hohe Kosten und Unsicher­heit den Wohnungs­neu­bau aus.

Die Politik müsse mit angemes­se­nen Inves­ti­ti­ons­an­rei­zen gegen­steu­ern, die den hohen Wohnungs­bau­zie­len auch gerecht würden, forder­te der Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Bauin­dus­trie­ver­ban­des, Tim-Oliver Müller. Die Bundes­re­gie