«Bis zum bitte­ren Ende» wollten die Eltern des kranken Archie kämpfen. Nun ist der Rechts­weg ausge­schöpft und die Familie muss sich mit einem tragi­schen Schick­sal abfinden.

Nach einer weite­ren juris­ti­schen Nieder­la­ge steht die Abschal­tung der lebens­er­hal­ten­den Geräte im Fall des todkran­ken Archie unmit­tel­bar bevor. Der Europäi­sche Gerichts­hof für Menschen­rech­te (EGMR) in Straß­burg, den die Eltern einge­schal­tet hatten, erklär­te am Freitag­abend, dass der Antrag, Archie in ein Hospiz zu verle­gen, nicht in seinen Zustän­dig­keits­be­reich falle.

Ein Sprecher der christ­li­chen Organi­sa­ti­on Chris­ti­an Concern, die Archies Familie unter­stützt, sagte dem Fernseh­sen­der Sky News: «Alle recht­li­chen Möglich­kei­ten wurden ausge­schöpft. Die Familie ist am Boden zerstört und verbringt viel Zeit mit Archie.»

Archie liegt seit April im Koma. Bei einem Unfall zu Ha