Bundes­jus­tiz­mi­nis­ter Marco Busch­mann und sein ukrai­ni­scher Kolle­ge, Deniys Maljus­ka, haben ein Arbeits­pro­gramm zur Zusam­men­ar­beit im Justiz­be­reich für die kommen­den zwei Jahre unter­zeich­net. Ein Treffen mit Bürger­meis­ter Vitali Klitsch­ko vor einem zerstör­ten Haus in Kiew musste der FDP-Politi­ker abkürzen.

Als am Freitag Sirenen in der ukrai­ni­schen Haupt­stadt vor Luftan­grif­fen warnten, suchte er mit seiner Delega­ti­on Schutz im Keller der deutschen Botschaft.

Busch­mann war am Freitag­mor­gen mit dem Nacht­zug aus Polen in Kiew einge­trof­fen. Es war sein erster Besuch in der Ukrai­ne seit dem Beginn des russi­schen Angriffs­krie­ges am 24. Febru­ar. Zwischen seinen Termi­nen mit Regie­rungs­ver­tre­tern ließ sich Busch­mann Kriegs­schä­den in der Haupt­stadt zeigen.

Der russi­sche Präsi­dent Wladi­mir Putin lasse Zivilis­ten und die Infra­struk­tur bombar­die­ren, weil er an der Front keinen Erfolg habe, sagte Kiews Bürger­meis­ter. «Jede dritte Wohnung in Ki