KIEW (dpa) — Kiew bittet Europa um Hilfe gegen den «Energie­ter­ror» Russlands. Die USA befürch­ten weite­re irani­sche Waffen­lie­fe­run­gen an die Kreml-Truppen. News im Überblick.

Präsi­dent Wolodym­yr Selen­skyj hofft noch vor Beginn des Winters auf Hilfe der EU bei der Wieder­her­stel­lung des durch russi­sche Angrif­fe schwer angeschla­ge­nen Energie­net­zes der Ukraine.

Vierzig Prozent des Energie­sys­tems seien «schwer beschä­digt», sagte der Staats­chef bei einem Treffen mit EU-Energie­kom­mis­sa­rin Kadri Simson in Kiew. «Wir werden alles tun, um die Menschen in diesem Winter mit Strom und Wärme zu versor­gen», versprach er in seiner tägli­chen Videoansprache.

«Die Positi­on der Terro­ris­ten ist absolut trans­pa­rent, und diese Heraus­for­de­rung sollte gerade als Heraus­for­de­rung für ganz Europa gesehen werden», sagte Selen­skyj weiter. Moskau werde die Schwie­rig­kei­ten des Winters propa­gan­dis­tisch als vermeint­li­chen Beweis für das Schei­tern des verein­ten Europas darstel­len. «Deshalb müssen wir gemein­sam den Terro­ris­ten bewei­sen, dass «Schei­tern» ein Wort über sie ist und nicht über Europa», so der Präsident.

Russland werde alles tun, «um die Norma­li­tät des Lebens zu zerstö­ren» und berück­sich­ti­ge dabei nicht die Kosten diese