KIEW/MOSKAU (dpa) — Die Einnah­me des Stahl­werks in Mariu­pol feiert Russland als einen großen Teilsieg in seinem Angriffs­krieg. Präsi­dent Selen­skyj fordert derweil einen Entschä­di­gungs­fonds. Die Entwick­lun­gen im Überblick.

Nach Wochen hefti­ger Kämpfe hat Russlands Armee eigenen Angaben zufol­ge das Stahl­werk Azovs­tal in der ukrai­ni­schen Hafen­stadt Mariu­pol komplett unter ihre Kontrol­le gebracht.

Alle feind­li­chen Kämpfer hätten sich ergeben, teilte das Vertei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um in der Nacht zum Samstag in Moskau mit. Die weitläu­fi­ge Indus­trie­an­la­ge am Asowschen Meer war der letzte Ort in der strate­gisch wicht