Statt mit Spaß im Schnee endet der Winter­aus­flug zuletzt für viele im Stau oder an einem überfüll­ten Parkplatz. Auch am Dreikö­nigs­tag rechnet die Polizei mit großem Andrang. Die Regie­rung appel­liert an die Vernunft — doch stren­ge­re Maßnah­men sind nicht ausgeschlossen.

Stoßstan­ge an Stoßstan­ge stehen die Autos dicht gedrängt auf der Schwarz­wald­hoch­stra­ße. Die Parkplät­ze sind bereits am Vormit­tag komplett gefüllt und viele stellen ihr Auto einfach am Straßen­rand ab. Solche Bilder wie am vergan­ge­nen Wochen­en­de und zu Weihnach­ten soll es aus Sicht der Landes­re­gie­rung am Dreikö­nigs­tag nicht erneut geben. Doch trotz der negati­ven Erfah­run­gen der vergan­ge­nen Tage setzen die Politi­ker zumin­dest vorerst weiter auf Appel­le. «Bei allen Regeln gilt: Ohne Eigen­ver­ant­wor­tung, Rücksicht und die Einsicht, dass es unsere gemein­sa­me Aufga­be und Pflicht als Gesell­schaft ist, Gesund­heit und Leben zu schüt­zen, wird es nicht funktio­nie­ren», erklär­te eine Spreche­rin von Minis­ter­prä­si­dent Winfried Kretsch­mann (Grüne) am Dienstag.

Auch Innen­mi­nis­ter Thomas Strobl (CDU) appel­lier­te an die Vernunft: «Ich würde mir wünschen, dass die Menschen — trotz der Sehnsucht nach Freiheit, Freizeit und Vergnü­gen — sich an die Regeln halten und ihren Aktions­ra­di­us einschrän­ken.» Mit Blick auf die hohen Infek­ti­ons­zah­len sei der Massen­auf­lauf an den Ausflugs­or­ten weder hilfreich noch sinnvoll. Das Sozial­mi­nis­te­ri­um werde die Situa­ti­on am Feier­tag mit Blick auf mögli­che Verschär­fun­gen genau beobach­ten, hieß es von einer Sprecherin.

In den betrof­fe­nen Regio­nen w