BERLIN (dpa) — Geht es jetzt wieder los? Neue Omikron-Subli­ni­en haben begon­nen, sich in Deutsch­land und anders­wo zuneh­mend auszu­brei­ten. Was bisher bekannt ist — und was die Bezeich­nung Höllen­hund damit zu tun hat.

Bestimm­te Abkömm­lin­ge der Omikron-Subli­nie BA.5 werden laut Robert Koch-Insti­tut (RKI) zuneh­mend in Deutsch­land nachge­wie­sen. Seit Ende August/Anfang Septem­ber verzeich­ne man einen deutli­chen Anstieg des Anteils der Erreger BQ.1 und BQ.1.1 in Stich­pro­ben, heißt es im RKI-Wochen­be­richt von Donnerstagabend.

Es geht bisher um Anstie­ge auf niedri­gem Niveau: BQ.1 kommt auf gut zwei Prozent, BQ.1.1 auf knapp drei. Laut RKI nimmt mit BF.7 noch eine weite­re BA.5‑Sublinie stärker zu, auf einen Anteil von über 16 Prozent. Die RKI-Daten zu Varian­ten bezie­hen sich bereits auf vorver­gan­ge­ne Woche. Es wird grund­sätz­lich nur ein sehr kleiner Teil der positi­ven Corona-Proben dahin­ge­hend untersucht.

Die europäi­sche Seuchen­schutz­be­hör­de ECDC warnte kürzlich vor BQ.1 und deren Abkömm­ling BQ.1.1: Diese Erreger ließen wahrschein­lich in der nächs­ten Zeit die Fallzah­len weite