BERLIN (dpa) — Für mehre­re Tage hält sich Ungarns Minis­ter­prä­si­dent Orban in Berlin auf. Der Besuch bei Kanzler Scholz ist nur einer auf einer langen Liste von Terminen.

Der ungari­sche Minis­ter­prä­si­dent Viktor Orban hat sein Gespräch mit Bundes­kanz­ler Olaf Scholz in Berlin als «frucht­bar» bezeich­net. «Ich freue mich, Ihnen mittei­len zu können, dass er (Scholz) noch lebt. Ich ebenfalls», sagte er nach dem Treffen im Kanzler­amt, dass nach seinen Angaben zwei Stunden dauer­te. Beide Seiten könnten zufrie­den mit dem Treffen sein. Es seien alle schwie­ri­gen Themen angespro­chen worden. Einzel­hei­ten nannte Orban aber nicht.

Vom Kanzler­amt gab es keine Mittei­lung zu dem Gespräch. Eine bei solchen Treffen übliche gemein­sa­me Presse­kon­fe­renz war ohne Begrün­dung nicht angesetzt worden. Orban äußer­te sich bei einem Wirtschafts­fo­rum des Ost-Ausschus­ses der Deutschen Wirtschaft. Bereits am Sonntag hatte er die frühe­re Bundes­kanz­le­rin und CDU-Chefin Angela Merkel und den frühe­ren nordrhein-westfä­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten und jetzi­gen CDU-Außen­po­li­ti­ker im Bundes­tag, Armin Laschet, getroffen.

Orban ist seit 2010