STUTTGART/TÜBINGEN (dpa) — Tübin­gens Oberbür­ger­meis­ter Boris Palmer (Grüne) zieht wegen des großen Zustroms von auswär­ti­gen Gästen in seine Stadt erneut die Reißlei­ne: Menschen, die nicht im Landkreis Tübin­gen wohnen oder in der Stadt Tübin­gen arbei­ten, erhal­ten bereits ab Donners­tag (1. April) keine Tages­ti­ckets mehr an den Teststa­tio­nen. Die Regelung gilt aber nur bis Oster­mon­tag. Ursprüng­lich sollte die Oster­re­ge­lung des Modell­pro­jekts «Öffnen mit Sicher­heit» ab Karfrei­tag gelten. «Es kommen momen­tan einfach zu viele Perso­nen von auswärts in die Stadt», sagte Palmer am Mittwoch. Dadurch verlie­re der Modell­ver­such an Aussagekraft.

Der Modell­ver­such richte sich in erster Linie an die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner der Stadt und des Landkrei­ses Tübin­gen. «Wir möchten mit dem Modell­ver­such zeigen, wie sich häufi­ges Testen auswirkt. Zu viele auswär­ti­ge Gäste zerstö­ren das Tübin­ger Infek­ti­ons­ge­sche­hen und damit den Versuch», sagte Palmer. Er warb um Verständ­nis. «Alle, die aus anderen Landkrei­sen kommen, weite Anfahr­ten in Kauf nehmen und vielleicht vorher noch nie in Tübin­gen waren, bitte ich, den Besuch a