BIBERACH — Am Diens­tag, 13. Oktober, starten die Arbei­ten zur Sanie­rung des Wieland-Parks. Im Dezem­ber 2019 hatte die Verwal­tung im Bauaus­schuss berich­tet, dass die Pappeln, die auf der Insel im Wieland-Park stehen, durch das starke Wachs­tum ihrer Wurzeln den Platten- und Pflas­ter­be­lag angeho­ben haben. In Folge kam es zu massi­ven Verwer­fun­gen, die gefähr­li­che Stolper­fal­len bilden. Daher bestand Handlungs­be­darf, die Sanie­rungs­ar­bei­ten wurden nach Abstim­mung mit Archi­tekt Hans-Dieter Schaal im Frühjahr ausge­schrie­ben und können nun von der Firma GaLaBau Wetzel ausge­führt werden. Die Sanie­rungs­ar­bei­ten werden voraus­sicht­lich Ende Novem­ber fertig­ge­stellt.

Der Wieland-Park wurde im Jahr 1997 von Hans-Dieter Schaal aus Atten­wei­ler geplant und 1998 gebaut. Auf der roman­ti­schen Insel mit Mond waren zwölf Säulen-Pappeln vorge­se­hen. Eine einge­brach­te Wurzel­schutz­fo­lie sollte die bauli­che Anlage der Insel vor den Wurzeln der Pappel schüt­zen. Die ungewöhn­lich aggres­si­ven Wurzeln der Pappeln haben diese Schutz­fo­lie im Lauf der Zeit durch­sto­ßen. Durch ihr konti­nu­ier­li­ches Dicken­wachs­tum haben die Wurzeln mittler­wei­le den Platten- und Pflas­ter­be­lag stark angeho­ben. Deshalb werden die Pappeln nun entfernt und der gesam­te Wurzel­be­reich ausge­baut. Der Wurzel­raum wird mit einem spezi­el­len Baumsub­strat verfüllt und es werden zwölf Säulen-Hainbu­chen gepflanzt. Diese Baumart hat weniger aggres­si­ve Wurzeln und kommt der Form einer Säulen­pap­pel sehr nahe.