Auch bei Porsche gibt es laut «Bild am Sonntag» Berich­te über Manipu­la­tio­nen an den Motoren. Das Unter­neh­men hat bereits eigene Ermitt­lun­gen aufge­nom­men.

Laut Bericht soll es nach der offizi­el­len Zulas­sung durch das Kraft­fahrt-Bundes­amt (KBA) unzuläs­si­ge Verän­de­run­gen an Abgas­an­la­gen und Motor­kom­po­nen­ten gegeben haben. Porsche selbst habe den Verdacht gemel­det. Das KBA habe bestä­tigt, dass es unter anderem «Vor-Ort-Unter­su­chun­gen» gebe.

Porsche teilte mit, man habe bei inter­nen Prüfun­gen «Themen» entdeckt und diese den Behör­den in Deutsch­land und auch in den USA selbst gemel­det. «Diese Themen betref­fen spezi­fi­sche Hard- und Software­be­stand­tei­le, die in Typisie­rungs­mes­sun­gen verwen­det wurden. Hierbei kann es in Einzel­fäl­len auch zu Abwei­chun­gen von Serien­stän­den gekom­men sein», hieß es in einer Stellung­nah­me.

Betrof­fen seien nur Fahrzeu­ge, die bereits vor einigen Jahren entwi­ckelt worden seien, und keine aus der laufen­den Produk­ti­on. «Porsche unter­sucht derzeit den Sachver­halt und ist in enger Abstim­mung mit den Behör­den», hieß es.