Gegen­wär­ti­ge Grund­la­ge für die mögli­che Ausrich­tung der Gala ist dem Zeitungs­be­richt zufol­ge eine Verord­nung des Sozial­mi­nis­te­ri­ums, die auch für Messen angewen­det wird und eine Fläche von sieben Quadrat­me­tern pro Person vorschreibt. Es dürften maximal 500 Perso­nen zur Veran­stal­tung kommen. Die Einnah­men aus dem Presse­ball kommen der Presse­stif­tung und karita­ti­ven Zwecken zugute. Aufge­legt wurde, wie der Stiftungs­vor­sit­zen­de Rainer Lang mitteil­te, ein Corona-Fonds. Demnach sollen Journa­lis­ten, die wegen Corona ohne Einkom­men sind, vorerst drei Monate lang mit bis zu 600 Euro im Monat unter­stützt werden.

Der Ball wurde bislang nur ein Mal abgesagt: Im Jahr 1977, nach der Ermor­dung von Arbeit­ge­ber­prä­si­dent Hanns-Martin Schley­er durch die Rote Armee Frakti­on (RAF). Ein Jahr zuvor hatte es den bisher größten Aufre­ger mit bundes­wei­ten Schlag­zei­len gegeben, denn zum Tanz spiel­te unter anderem das Frauen-Trio Lady Birds auf — oben ohne, wie das «Badische Tagblatt» weiter berich­te­te.