ROM (dpa) — Im Juli schimp­fen die Fratel­li d’Ita­lia noch gegen die Draghi-Regie­rung. Bei der Wahl gewin­nen sie deutlich. Jetzt wird Georgia Meloni Minis­ter­prä­si­den­tin — mit einem nicht ganz einfa­chen Kabinett.

Giorgia Meloni ist als erste Frau Itali­ens im Amt der Regie­rungs­chefin verei­digt worden. Die Partei­che­fin der rechts­ra­di­ka­len Fratel­li d’Ita­lia legte dazu am Samstag­vor­mit­tag vor Staats­chef Sergio Mattarel­la den Eid ab.

Im Bündnis mit der konser­va­ti­ven Forza Italia von Ex-Minis­ter­prä­si­dent Silvio Berlus­co­ni und der rechts­po­pu­lis­ti­schen Lega von Matteo Salvi­ni lenkt künftig eine rechte Regie­rung das Mittel­meer­land mit knapp 60 Millio­nen Einwohnern.

Allianz

Wegen des deutli­chen Wahler­geb­nis­ses zu Gunsten der rechten Partei­en, waren die Fratel­li in der Allianz mit Forza Italia und Lega die klaren Favori­ten, um eine Regie­rung zu stellen. Ende Septem­ber hatte Melonis Partei die Wahl mit 26 Prozent gewon­nen. Zuv